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Windenergie
und Umwelt
Abbau
eines Windparks
Diskoeffekt
Energiebilanz
Infraschall
Landschaftsbild
Lärm/Schallentwicklung
Rohstoffreserven
Rohstoffverbrauch
Schadstoffeinsparung
Schattenwurf
Stromverbrauch
Vogelschutz
/ Wildtiere
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Windenergie und Umwelt
Die Zukunftsenergien Sonne, Wasser, Wind, Biomasse und Erdwärme sind technisch leicht beherrschbar und erfordern - im Gegensatz zur Atomkraft - weder heute noch in Zukunft eine Missbrauchskontrolle. Sie bieten ein unerschöpfliches Potenzial und sind bereits heute verfügbar.
Der Einstieg in die Nutzung regenerativer Ressourcen wird zu einer höheren Akzeptanz und damit zu einer weltweit forcierten Nutzung erneuerbarer Energien führen. Diese Entwicklung ist über den Klimaschutz hinaus ein wirkungsvoller Beitrag für den internationalen Frieden und die Verbessserung der Lebensqualität weltweit.
Die Umstellung der Energieversorgung auf die Zukunftsenergien benötigt Zeit. Aus diesem Grund ist es wichtig, schon heute mit dem Aufbau einer sauberen, sicheren und zukunftsfähigen Energiegewinnung zu beginnen. Unser Schritt ist der Aufbau der Windkraftnutzung mit dem Tauernwindpark.
Abbau eines Windparks
Die Bestandteile der Windkraftanlage können so leicht, wie sie aufgebaut wurden, auch wieder abgebaut und teilweise weiterverwendet werden. Der Abbau einer Windkraftanlage dauert einen Tag.
Eine Windkraftanlage stellt daher nur eine vorübergehende Erscheinung in der Natur dar und verändert oder zerstört nichts (man vergleiche dazu z.B. ein Braunkohlerevier).
Diskoeffekt
Diskoeffekt nennt man die Lichtreflexe, die an sonnigen Tagen an den Rotorflächen aufblitzen. Sie sind immer nur zufällig und kurzzeitig wahrnehmbabr. Ursache dafür sind spiegelnde Oberflächen, weshalb die Hersteller mittlerweile matte Farben auf die Rotorflächen auftragen. Daher spielt der Diskoeffekt heute keine Rolle mehr.
Energiebilanz
Der "Erntefaktor" einer Windkraftanlage mit einer 20 jährigen Nutzungszeit kann zwischen 3000 und 8200% betragen. Das heißt, dass 30 bis 82 mal so viel Energie erzeugt wird, wie für Herstellung, Nutzung, Erzeugung, Abbau der Windkraftanlage verbraucht wird.
An guten Standorten kann die energetische Amortisationszeit sogar nur zwei Monate betragen, das heißt, dass nach nur zwei Monaten Betriebsdauer die gesamte investierte Energie wieder sauber produziert ist.
Bei konventionellen Kraftwerken beträgt der "Erntefaktor" nur 0,3 bis 0,4 %, da während des Betriebes ständig Energie in Form von Rohstoffen zugeführt werden muss.
Infraschall
Infraschall ist der tieffrequente Schall, der vom menschlichen Ohr nicht mehr wahrgenommen wird (<20 Hz). Quellen von Infraschall sind neben Windkraftanlagen alle Arten von Maschinen wie Autos, Flugzeuge, Züge etc. Es gibt auch natürliche Infraschallquellen: Gewitter, Wasserfälle, Windturbulenzen.
Ab einem Dauergeräuschpegel von 130 dB tritt eine Gesundheitsgefährdung auf. Messungen an Windkraftanlagen haben ergeben, daß diese Werte nicht erreicht werden. Der Infraschall, der von einer Windkraftanlage ausgesendet wird bedeutet keinerlei Gefahr für den Menschen.
Landschaftsbild
Das Landschaftsbild wird seit jeher vom Menschen verändert. Wasser- und Windmühlen sind seit Jahrhunderten Teil unserer Kulturlandschaft. Mitte des 19.Jahrhunderts gab es in Europa um die 200 000 Windmühlen. Heute stehen in Deutschland den 9 000 Windkraftanlagen 180 000 Strommasten gegenüber.
Eine Windkraftanlage ist innerhalb eines Tages abbaubar, sie stellt daher nur eine temporäre Erscheinung in der Landschaft dar. Im Gegensatz dazu zerstören Abholzung von Wäldern oder der Kohletagbau ganze Landschaften auf unwiederbringliche Weise.
Außerdem werden Windparks nicht willkürlich aufgestellt sondern sorgfältig geplant. Flächenwidmungspläne, Berücksichtigung des Landschafts- und Naturschutzes und die regionale Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern bei der Projektierung garantieren die allgemeine Akzeptanz eines Windparks.
Lärm / Schallentwicklung
Die Zeiten, in denen schlecht geplante Windparks durch Schallentwicklung störend wirkten, gehören durch die technische Entwicklung der Vergangenheit an. Moderne, leistungsstarke Turbinen sind besser gedämmt und laufen langsamer als ältere Modelle.
Die Schallemission einer Windkraftanlage mit Nabenhöhe 78m beträgt bei einer Windgeschwindigkeit von 12-14m/s in einer Entfernung von 320m nur mehr 41 dB(A). (Vergleich: 50 dB(A) beträgt eine normale Unterhaltung, die notwendige Nachtruhe in Krankenhäusern ist mit 40 dB(A) festgelegt).
Abgesehen davon überlagern vor allem bei starkem Wind die Umgebungsgeräusche die Lärmentwicklung der WKAs.
Grafische Darstellung der Schallausbreitung für den Tauernwindpark
Rohstoffreserven
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Die weltweiten Vorräte an Öl, Gas und Uran sind in wenigen Jahrzehnten erschöpft (siehe Grafik). Die Nutzung und der Ausbau der erneuerbaren Energien sind die einzige energie- und klimapolitisch sinnvolle Antwort darauf. |
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Grafik nach: Ernst Ulrich von Weizsäcker |
Schadstoffeinsparung
Ein Windpark mit 6 MW installierter Leistung spart jährlich ca.
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Kohlendioxid |
13.600.000 kg |
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Der Tauernwindpark weist eine inst. Leistung von 19,25 MW.
Eine Kilowattstunde fossil erzeugter Energie bedeutet einen Schadstoffausstoß von:
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Kohlendioxid |
970,00 g |
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Schattenwurf
Als Schattenwurf bezeichnet man den sich bewegenden Schlagschatten, der bei Sonnenschein von den Rotorblättern ausgeht.
Die theoretisch mögliche absolute Schattenwurfdauer, die unter Annahme von Sonnenschein, ungünstiger Windrichtung und drehenden Rotoren an einem bestimmten Immisionspunkt (z.B. Fenster eines Hauses) errechnet wird, beträgt 30 Stunden pro Jahr.
Langjährige Untersuchungen haben ergeben, daß die tatsächlichen Schattenwurfzeiten 20% des theoretischen Maximums nicht überschreiten. Der Schattenwurf von Bäumen, Laternen etc. während einer Autofahrt ist wesentlich intensiver.
Im Bewilligungsverfahren für einen Windpark wird der Schattenwurf untersucht und dargestellt.
Stromverbrauch
Windkraftanlagen werden errichtet, um Strom zu erzeugen und in die öffentlichen Netze einzuspeisen. Demzufolge benötigen Windkraftanlagen keinen Strom sondern möglichst viel Wind.
Neben der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien wird man als umweltbewußter Mensch nicht ums Stromsparen herumkommen.
Zwar sind die modernen Haushaltsgeräte (Tiefkühltruhen, Staubsauger etc.) bezüglich Stromverbrauch in den letzten Jahren sehr stark verbessert worden, dennoch liegt laut Bundesverband WindEnergie e.V. in Deutschland das Potenzial der Einsparmaßnahmen bei rund einem Drittel des heutigen Verbrauchs.
Allein durch die Stand-by-Funktion in elektrischen Geräten werden jährlich über zwanzig Milliarden Kilowattstunden Strom verschwendet. Zwanzig Milliarden Kilowattstunden entsprechen der gesamten jährlichen Stromproduktion der vier ältesten Atomkraftwerke Deutschlands. In den USA werden 10 % des Stromverbrauchs für die Stand-by-Funktionen aufgewendet.
Vogelschutz und Wildtiere
Es gibt viele wissenschaftlich fundierte Studien über die Auswirkung von Windkraftanlagen auf Vögel und Wildtiere. Sie bestätigen, daß der Gewöhnungseffekt der Wildtiere sehr groß ist. Eine Umfrage unter Jägern ergab, dass die Jägerschaft, die mit Windkraftanlagen praktische Erfahrungen hat, diese nicht als gravierende Störquelle für Wildtiere ansieht.
Auch der Vogelschlag spielt keine Rolle, da die sich bewegenden Rotorblätter von den Vögeln als Hindernisse wahrgenommen werden. Handymasten und Stromleitungen stellen wesentlich größere Gefahrenquellen dar.
In Natur- und Vogelschutzgebieten besteht natürlich Errichtungsverbot für Windkraftanlagen.
Rohstoffverbrauch
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Wenn der derzeitige massive Rohstoffverbrauch nicht eingeschränkt wird, wird bereits die Jugend von heute die drastische Verknappung der Rohstoffe Öl und Gas erleben. Die durch die Verbrennung dieser Rohstoffe entstehenden Auswirkungen auf das Ökosystem Erde werden sich noch erheblich steigern. |
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Die Tauernwind GmbH setzt durch die Realisierung des Tauernwindparks wichtige Akzente auf dem Weg in eine neue Form der Energieversorgung. |