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Klosterneuburger Hütte

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Architektenwettbewerb

Grundlagen
1. bis 3. Preis
4. bis 6. Preis
Platz 7 bis 18

4. bis 6. Preis (Anerkennungspreise 1 bis 3)

 

4. Preis: Erster Anerkennungspreis = Projekt 8

   
 
   
 

Arch.-DI Wolfgang Feyferlik
Arch.-DI Susanne Fritzer
Glacisstrasse 7
A-8010 Graz

Die beiden Architekten belassen die Klosterneuburger Hütte mehr oder weniger wie sie ist. Um die Kapazität für die Gastronomie zu erhöhen, wird die Küche in einen Container ausgelagert und der gewonnene Platz für zusätzliche Sitzmöglichkeiten genützt. Der Forderung nach Raum für Ausstellungen und Seminare wird in einem Neubau neben der Hütte nachgegeben, Ausstellung und Seminar werden geschossweise getrennt und eine Info- und Souvenirshop-Ebene dazwischengelegt.
Die gefragten Betten werden in einem Low-Cost Baukörper untergebracht, der in der vorgeschlagenen Lage einen wunderschönen Ausblick ins Tal bietet.
(Fotos: Paul Ott)

 

5. Preis: Zweiter Anerkennungspreis = Projekt 5

   
 
   
 

Arch.-DI Johannes Melbinger
Defreggergasse 1
A-8020 Graz

Dieser Entwurf sieht einen geringfügigen Umbau der Klosterneuburger Hütte zu einer eleganten Selbstversorgerhütte nach skandinavischem Vorbild mit Unterkunft für den Hüttenwart vor und stellt das verlangte Besucherzentrum auf den Bergrücken als Abschluß des Windparks (bei Anlage 11). Das Besucherzentrum besteht aus einer Knitterfläche aus 144 deckungsgleichen Dreiecken, die am Boden liegend montiert und dann mittels zweier Kräne gehoben werden. Containerartig werden die Funktionsräume in den entstehenden Raum eingestellt, sie sind als einziges wärmegedämmt. Die haustechnischen Anlagen sind Teil der Ausstellung, durch mobile Wandschirme können rasch und einfach schallgeschützte Bereiche für Seminare geschaffen werden.

 

6. Preis: Dritter Anerkennungspreis = Projekt 18

   
 

   
 

Arch.-DI Markus Prackwieser
dinA4 Architekten
Museumsstrasse 23/II
A-6020 Innsbruck

Markus Prackwieser interpretierte die Aufgabe als Errichtung eines "Basislagers", welches äußerst flexibel erweiter- oder verkleinerbar ist. Er fädelt seine Gebäudeboxen entlang des bestehenden Wanderwegs von der Hütte ausgehend in Richtung Windpark auf und schlägt, den schwierigen Gegebenheiten auf 1900m folgend, eine modulare Systembauweise mit im Tal vorgefertigten Einheiten vor, die nur mehr hinauftransportiert und auf die Fundamente montiert werden müssen.