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Entwicklung

 

Das Projekt Tauernwindpark Oberzeiring war ursprünglich mit 7 Enercon E66-Anlagen geplant. Auf Grund der besonderen Herausforderungen und Risiken in der vorgesehenen Gebirgslage zog sich Enercon jedoch wieder zurück.

Daher entschied sich der Betreiber für die Firma Bonus, die 12 Anlagen à 1,3 MW mit einer Nabenhöhe von 50 m und und einem Rotordurchmesser von 62 m zu liefern bereit war. Im Frühjahr 2001 waren die Planungen und Bewilligungsverfahren für den Windpark in dieser Form abgeschlossen, das Projekt war baureif. Wegen aufgetretener technischer Probleme in einem vergleichbaren Windpark in Frankreich und interner Patentprobleme sah sich Bonus plötzlich rechtlich, technisch und wirtschaftlich nicht mehr in der Lage, die Anlagen zu liefern.

   
 
   
 

Vestas V66 - 1,75 MW

Vestas V47

   
 

In einer dadurch notwendig gewordenen neuen Ausschreibung im Sommer 2001 stellte sich die Firma Vestas als der kompetenteste Partner heraus. Vestas bot elf WKAs mit einer höheren Produktivität als die ursprünglichen 12 an, wodurch sich das Projekt technisch, wirtschaftlich und ökologisch noch einmal verbessern ließ. Im Gegensatz zu Bonus stattet Vestas seine Turbinen mit einer Pitch-Steuerung (Siehe Windkraft Technik) zur Leistungsreduzierung aus und arbeitet mit drehzahlvariablen Generatoren.

Mit dieser Änderung wurde ein Flut von Umbewilligungen notwendig: Naturschutzrecht, Elektrizitätsrecht, Baubewilligung, Luftfahrt etc. Alles mußte innerhalb eines extrem engen Zeitrahmens neu aufgerollt werden, wollte man die Errichtung des Tauernwindparks nicht um noch ein weiteres Jahr verschieben.