Monokristalline Zellen:
Silizium-Einkristalle müssen mit einer Geschwindigkeit
von maximal 30cm pro Stunde aus einer gereinigten Siliziumschmelze
gezogen
werden. Diese Zellen weisen eine ideale Gitterstruktur
ohne jegliche Verunreinigungen auf. Damit erzielen sie den
weitaus höchsten Wirkungsgrad (18%), sind aber extrem aufwendig
und teuer
in der Herstellung.
Im Gegensatz dazu wird bei den kristallinen und polykristallinen
Zellen die gereinigte Siliziumschmelze in Blöcke gegossen und
in Scheiben von 0,25 und 0,4 mm Dicke gesägt.
Kristalline Zellen:
weisen zwar eine regelmäßige Kristallstruktur auf, haben
nicht die ideale Gitterstruktur der monokristallinen Zellen, sind
aber einfacher
in der Herstellung.

Polykristalline Zellen:
enthalten in ihrere Gitterstruktur Fremdatome,
welche den Wirkungsgrad der Zelle mindern (ca. 15%). Aber auch hier
ist die Herstellung wesentlich einfacher, weniger zeitaufwändig
und damit billiger.
Amorphe Zellen:
haben keine regelmäßige Kristallstruktur, bestehen aus einer amorphen
Schicht Silizium, die ganz dünn auf eine Trägerplatte (Glas oder
Kunststoff) aufgetragen wird. Die Herstellung amorpher Zellen erfordert
die geringste Energie, dafür liegt ihr Wirkungsgrad unter 10%.

Im Jahr 2003 wurden in Österreich 66% polykristalline Zellen
mit einer installierten Leistung von 3 072 kW(peak),
33,4% monokristalline Zellen (1 554 kW (peak))
und keine amorphen Zellen verkauft.
Neben den Silizium-Solarzellen gibt es auch Zellentypen mit anderen
Grundstoffen, deren Entwicklung in verschiedenen Forschungsstadien
steckt und die daher noch nicht in größeren Mengen produziert
werden.
Für detaillierte Informationen gehen Sie auf www.bv-pv.at
oder www.energytech.at. |