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Als Entdecker der Photovoltaik gilt Antoine Becquerel, der neben
der Erforschung des radioaktiven Zerfalls (gemeinsam mit den Geschwistern
Cury) im Jahr 1893 den photovoltaischen Effekt an Halbleiterelementen
feststellte:
In einem Halbleiter (Gegensätze: Plastik ist ein elektrischer
Isolator, Metall ein Leiter) werden durch das Auftreffen des Sonnenlichts
Energiezustände geschaffen, die elektrische Spannung verursachen.
Schließt man zwei Enden von Metallkontaktierungen auf einer dünnen
Halbleiterscheibe zusammen, fließt Strom.

Zur genaueren Erklärung
braucht es zwei Voraussetzungen:
Photoeffekt:
Lichteinstrahlung in Form von Photonen kann   Elektronen
aus ihren atomaren Bindungen lösen. Beim inneren Photoeffekt
entstehen dadurch freie Ladungsträger.
Halbleiter:
Bei Halbleitern sind die Elektronen im Kristallverband nur schwach
an die Atome gebunden, daher kann
Lichteinstrahlung
Energiezufuhr freisetzen.

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