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Seit 1. Jänner 2003 ist das neue Ökostromgesetz in Kraft, welches
erstmals die Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energiequellen,
darunter auch Photovoltaik, bundesweit vereinheitlicht und die
Abnahme von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen regelt.
Für die Photovoltaik bedeutet das prinzipiell, dass Kleinanlagen
mit weniger als 20 kW installierter Leistung eine Vergütung
von 60 Eurocent/kWh bzw. Anlagen mit mehr als 20 KW installierter
Leistung
eine Vergütung von 47 Eurocent/kWh erhalten. Diese Vergütung
ist für die nächsten 13 Jahre gewährleistet.
Der
im Ökostromgesetz festgelegte geförderte Tarif gilt
allerdings nur bis zur Installation von 15 MW. Das heißt,
dass damit ein weiterer Ausbau der Photovoltaik in Österreich
stagniert, da bis Ende 2003 bereits 16,8 MW ans öffentliche
Netz angeschlossen waren. Trotz vielfacher Bestrebungen konnte
die Situation der Photovoltaik
bis Juli 2005 nicht verbessert werden. Daher werden in Österreich
derzeit keine neuen Projekte realisiert.
Bei netzgekoppelten PV-Anlagen konnte im Jahr 2003 ein Zuwachs
von 1 773 kW oder 39,1% erzeilt werden, bei autarken Inselanlagengab
es einen Zuwachs von 63 kW oder 54,3% gegenüber 2002.
Ende 2003 waren in Österreich PV-Anlagen mit einer installierten
Gesamtleistung von 16.833 kW(peak) im Einsatz.
87,1% davon entfielen auf netzgekoppelte Anlagen, 12,9% auf Anlagen
im Inselbetrieb oder auf Kleingeräte.
Detaillierte Zahlen zum PV-Markt in Österreich: www.bv-pv.at

Die Photovoltaik ist eine Form der Erneuerbaren Energieerzeugung
für welche derzeit intensiv Forschung
und Weiterentwicklung betrieben werden. Projekte
wie der
Solarpark Oberzeiring
sind besonders
wichtig, um für zukünftige Anlagen die Solarenergie möglichst
rasch an die Marktreife heranzuführen.
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