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Herstellung/Wirkungsweise

 

Als Grundelement für die Solarzellenherstellung dient Silizium, welches das zweithäufigste Element der Erde ist. Dennoch ist die Herstellung der reinen monokristallinen Siliziumzelle, welche den weitaus besten Wirkungsgrad (bis ca. 18%) aufweist, äußerst aufwändig und damit teuer.
Bei der Herstellung der monokristallinen Zelle werden Silizium-Einkristalle aus der gereinigten Siliziumschmelze gezogen, bei den anderen Zelltypen wird die Schmelze in Blöcke gegossen und diese dann in Scheiben gesägt.

Im nächsten Produktionsschritt werden aus den Siliziumkristallen durch Einbringen von chemischen Elementen ("dotieren") Halbleiter.
Beispiel: Dotierung mit Phosphor ergibt einen p-Halbleiter, Dotierung mit Bor einen n-Halbleiter. Diese beiden Halbleiterschichten werden zusammengefügt, es entsteht der für die Wirkungsweise der Solarzelle wesentliche p-n Übergang.

Eine fertige Solarzelle besteht aus einem ganzflächigen metallischen Kontakt auf der Rückseite, der dotierten Siliziumschicht, einem fingerförmigen metallischen Kontaktsystem auf der Sonnenseite und einer Antireflexionsschicht, um Reflexion des Sonnenlichts zu vermeiden. Hartglas und Rahmen garantieren die notwendige Festigkeit.

 

Die einzelnen Zellen verfügen nur über eine geringe Spannung, weshalb sie in einem Paneel oder Modul hintereinander ("in Serie") geschaltet werden.